Geschichte

Aktuelles


23.01.2007

Ich hab es endlich geschafft. Die Fotos der zweiten Jahreshälfte 2007 sind online.


14.01.2008

Die Jahreshaupt-
versammlung findet am 08.03.2008 statt.


13.01.2008

Der Abteilungsvorstand der Brass Band hat am Freitag auch ihren neuen Abteilungsvorstand gewählt. Dieter Menting ist leider augeschieden. Dafür können wir aber Katrin Diekmann in diesem Gremium begrüßen. Herzlich Willkommen!


11.01.2008

Nach der Abteilungsver-
sammlung des Spielmannszuges gestern hat sich der Abteilungsvorstand leicht verändert. Ich möchte mich für die Arbeit von Alexander Uth recht herzlich bedanken, und begrüße Susanne Schenk wieder im Abteilungsvorstand.


10.12.2007

Die schon jetzt bekannten Termine im Jahr 2008 sind eingetragen.


»Was die können, können wir auch!«
Diese Aussage bildete den Auftakt zu einer Vereinsgeschichte, die im Jahr 1951 begann. Der Ausgangspunkt war ein Schützenfest in Lüdinghausen, bei dem eine Kapelle von außerhalb das Musikalische übernahm und einige Schützen zur oben angeführten Aussage bewegte.

Diesen Worten folgten bald Taten und der »Spielmannszug 51 Lüdinghausen« war geboren. Bereits ein Jahr später traten die Spielleute zum ersten Mal in der Öffentlichkeit auf. Die Uniform bestand aus einer Bäckerjacke in Kombination mit einer schwarzen Hose. Doch bereits im Jahr 1954 wurde diese durch eine Feuerwehr-Uniform abgelöst.
Im gleichen Jahr fand auch die erste Teilnahme an einem Musikwettstreit statt und nur ein Jahr darauf waren die »Knüppeljungs« erstmals zu Gast im Ausland. Das war der Beginn einer langjährigen Freundschaft zur Drumband "Spinola", die im niederländischen Groenlo beheimatet war.


Ein zweites Standbein

Die Gründung der Jugendgruppe im Jahre 1964 führte zu einem regelrechten Boom und ließ die Mitgliederzahl der mittlerweile in einer Marineuniform auftretenden Musikerschar rapide ansteigen - eine Entwicklung die zwei Jahre später in der Gründung des Fanfarenzuges gipfelte.
Die siebziger Jahre begannen mit einem großen Ereignis: 1970 veranstaltete der Verein ein Freundschaftstreffen, an dem zahlreiche Spielmanns- und Fanfarenzüge teilnahmen. Nur ein Jahr später wurde der längst fällige Eintrag ins Vereinsregister vorgenommen: Von nun an nannten sich die Musiker
»Spielmannszug 51 - Fanfarenzug 66 Lüdinghausen e.V.«

Die kommende Zeit brachte weitere Highlights: 1975 gewannen die Spielleute den Ostwestfalenpokal, ein Jahr danach gab es die erste Teilnahme an einer Landesmeisterschaft und 1977 erhielt die Truppe die Anerkennung als jugendfördernder Verein.


Die 80er - eine Zeit der Veränderungen

Das Jubiläumsjahr 1981 brachte viele Veränderungen. So erhielt das Ensemble die Gemeinnützigkeit zuerkannt und präsentierte sich in einem neuen Gewand: Die damals aktuelle Uniform präsentierte sich erstmals in der heute bekannten rot-schwarzen Farbkombination. Stilistisch war sie grob an das Erscheinungsbild mittelalterlicher Landsknechte angelehnt.
Mit einem großen Musikfest wurde das 30-jährige Jubiläum gebührend gefeiert.

Auch musikalisch gab es bald Neues zu vermelden: Der Fanfarenzug wechselte 1982 von reinen Fanfaren zu Ventilinstrumenten, um so mehr Möglichkeiten für ein breiteres Repertoire zu erhalten.

Zum nächsten Jubiläum 1986 erblickte erstmals die Vereinszeitung »Notenpresse« das Licht der Welt und mit dem ersten abendfüllenden Konzert konnten die Spielleute ein weiteres Mal die Lüdinghauser Bevölkerung verblüffen. Die folgenden Jahre brachten neben den regulären Auftritten auch interessante Fahrten in weiter entfernte Regionen: Friedrichstadt (Schleswig-Holstein), Taverny (Frankreich) sowie Markt Rettenbach (Bayern) wurden Reiseziele der Musiker.


Die Neuausrichtung

Zum 40-jährigen Jubiläum gab es dann wieder einmal eine neue Uniform, bis heute nach dem Vorbild der Canadian Rangers. Zudem veranstaltete der Verein 1991 sein zweites Abendkonzert mit großem Erfolg.
Ein weiterer Trip nach Friedrichstadt (1992) sowie eine Tour nach Neisse in Polen (1996) waren die Höhepunkte der Jahre bis zum nächsten Jubiläum. Darüber hinaus veranstalteten die Musiker noch ein großes, zweitägiges Kinder- und Musikfest im Jahr 1994 und ihr drittes Konzert (1996).

Danach begann die Umbruchphase:
Die Musiker des Fanfarenzuges hatten es sich in den Kopf gesetzt, sich weiterzuentwickeln und erarbeiteten ein umfangreiches Konzept zur Umgestaltung ihres Zuges. Am Ende dieser dreijährigen Umbauperiode - viele der Spielleute mussten ganz neue Instrumente beherrschen lernen - stand letztendlich die Umbenennung zur Brass Band.

Seit 1999 heißt der Verein also:
»Spielmannszug & Brass Band Lüdinghausen e.V.«
Im Anschluss daran begann der Spielmannszug seine Weiterentwicklung, welche zur Zeit noch andauert: Im Laufe der nächsten Jahre werden Konzertflöten (Klappenflöten) die momentan im Einsatz befindlichen Trommelflöten (ohne Klappen) ablösen. Damit wird dann auch der Spielmannszug ein ganz neues Musikerlebnis präsentieren können.